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Freitag, 13. Mai 2011

Die Geschichte der Fotokamera


Die Geschichte der Kamera geht bereits bis in die Zeit Leonarda da Vincis zurück, der die camera obscura bereits erfolgreich nutzte. Dieses Ur-Model der Fotokamera bestand in der damaligen Zeit aus einer abgedunkelten Kammer, die mit einem Loch versehen wurde, durch das Licht eindringen konnte und somit eine Abbildung der Außenwelt möglich machte. Zunächst war die camera obscura ein unhandliches Gerät, das nur Abbildungen möglich machte, die zunächst auf dem Kopf standen. Doch bereits in späteren Jahren wurden handliche tragbare Modelle hergestellt. 

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verzeichneten die beiden Franzosen Abel Niépce de St. Victor und Louis Daguerres jedoch einen entscheidenden Erfolg in der Entwicklung der Kamera-Technik. Den beiden Partnern gelang es mit Hilfe einer mit Asphalt, Jod und Silber beschichteten Kupferplatte die ersten Fotoaufnahmen herzustellen, doch diese Art der Fotographie erforderte eine lange Zeit der Belichtung. Mit Hilfe einer Kochsalzlösung, die zur Fixierung der Bilder diente, konnte diese Zeit jedoch erheblich verkürzt werden.
Einen wichtigen historischen Beitrag in der Geschichte der Fotokamera und der Fotographie allgemein leisteten jedoch die beiden Firmen Agfa und Kodak, die auch heute noch einen entscheidenden Platz im Foto-Sektor einnehmen. Den Entwicklern von Kodak gelang bereits im Jahr 1889 die Entwicklung des ersten Rollenfilms, der die Aufnahme von mehreren Bildern möglich machte. Gemeinsam mit einer Kamera, die von George Eastman entwickelt wurde, wurde der Film damals auf den Markt lanciert. Der Kunde hatte die Möglichkeit nach Verbrauch des Films diesen an die Firma einzuschicken, die dann die Entwicklung der Bilder übernahm. Gemeinsam mit den entwickelten Bildern erhielt der wiederum einen neuen Rollenfilm, mit dem er sofort nach Erhalt wieder fotografieren konnte. 

Die weltbekannte Firma Agfa machte bereits im Jahr 1936 mit der Entwicklung des ersten Farbfilms von sich reden. Somit konnten nicht nur professionelle sondern auch Hobbyfotografen ihre Aufnahmen in leuchtenden Farben aufnehmen. Die Zeit der Schwarz – Weiß Fotographie war somit beendet. In den weiteren Jahrzehnten stand die Entwicklung im Bereich der Fotographie jedoch nicht still. Heute regiert die Digitaltechnik den Markt. Ihre Ursprünge gehen bereits auf den amerikanischen Wissenschaftler David Paul Gregg zurück, der sich an der Stanford Universität mit dieser hochmodernen Form des Fotografierens beschäftigte. Heute ist die Digitalkamera wichtiger Bestandteil eines jeden Urlaubstrips, denn sie ist mittlerweile fast in jedem Haushalt zu finden.